Herbstversammlung 2015

Narrenbaumstellen ist gefährdet

Auf der Herbstversammlung hab es neben dem üblichen Rückblick und Kassenkurzbericht zwei wichtige Themen. Dabei handelt es sich um gravierende Veränderungen, die im äußersten Fall auch das Wegfallen des Narrenbaumstellens in Hausach zur Folge haben könnte.

Narrenkapelle streicht ab sofort die musikalische Unterstützung beim Narrenbaumstellen

Neun (!) Wochen vor dem Narrenbaumstellen am Samstag, 09.01.2016, wurde Gildemeister Mimi von der Narrenzunft davon informiert, dass die Narrenkapelle das Narrenbaumstellen musikalisch nicht mehr unterstützen wird. Aus Sicht der Narrenkapelle wären es an Fasent einfach zuviele Auftritte und die Musiker hätten wenig Interesse an Fasent.

Für die Narrenbaumgilde bedeutet das nicht einfach keine Musik zu haben. Das bedeutet, dass die Eröffnung des Narrenbaumstellens am Narrenbrunnen nicht mehr mit den Husacher Narrenmarsch erfolgen kann. Das bedeutet auch, dass der Narrenbaum auf dem Holländerwagen nicht mehr durch die Stadt gezogen wird. Und schließlich bedeutet das, dass die Narrenbaumgilde, alle Narren und Zuschauer, die vom Narrenbrunnen bis zum Konstantinplatz laufen, das in Form eines "Trauermarsches" machen werden.

Narrenbaumgilde hat alle Musikkapellen in Hausach und Umgebung angefragt

Den Mitgliedern des Gremiums der Narrenbaumgilde war klar, dass die Zeit für eine Lösung kurz ist. Weder Hansele- noch Spättleband sehen sich in der Lage, das Narrenbaumstellen musikalisch zu unterstützen. Kapellen aus der Umgebung haben entweder selbst Auftritte oder finanzielle Forderungen, die die Narrenbaumgilde einfach nicht stemmen kann. Alle Mitglieder der Narrenbaumgilde zahlen so schon jedes Jahr einen Obolus in deren Kasse, damit die Ausgaben für Material etc. geschultert werden können.

Kosten für Feuerwehrleiter sollen bezahlt werden

Eine weitere Hiobsbotschaft hat die Narrenbaumgilde getroffen. Ab sofort muss jeder Einsatz der Feuerwehrleiter mit Personal bezahlt werden. Für die Narrenbaumgilde bedeutet dies, dass auch das ehrenamtliche Engagement an den städtischen Veranstaltungen "Maibaumstellen und Adventskranzstellen" zusätzlich aus der Kasse der Narrenbaumgilde bezahlt werden muss. Auch diese finanziellen Aufwendungen können die Baumsteller und Baumwieble nicht erbringen. Wobei man sich schon fragt, weshalb das ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Stadt und ihrer Bevölkerung von den Helfern nun auch noch bezahlt werden soll.

Gildemeister Mimi hat in dieser Sache bereits Kontakt mit dem Bürgermeister aufgenommen, damit eine akzeptable Lösung gefunden wird.

Wie geht es weiter mit dem Narrenbaumstellen?

Gildemeister Mimi und seine Gremiumsmitglieder werden den Narrenbaum 2016 stellen. Es gibt einen geänderten zeremoniellen Ablauf. Sollte für den Weg vom Narrenbrunnen bis Konstantinplatz auch kurzfristig keine Musik gefunden werden, versucht man das Baumstellerlied zu singen. Bleiben die Zuschauer weg, und alles verläuft wie bei einem "Trauermarsch", wird man sich Gedanken zum Aufrechterhalten des seit 1998 bestehenden Husacher Narrenbaumstellens machen.

Wie geht es weiter mit dem Maibaumstellen und Adventskranz?

Sollte das ehrenamtliche Engagement tatsächlich auch noch selbst finanziert werden müssen, wird das Gremium der Narrenbaumgilde ihr weiteres Engagement überdenken.

Gefrustet

Narrenbaumgilde soll ihr ehrenamtliches Engagement auch noch selbst finanzieren!

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